Rahmenplanung Gewerbegebiet, Markt Peißenberg

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Projektbeschreibung

Der Markt Peißenberg liegt im südwestlichen Bereich des Regierungsbezirkes Oberbayern und zentral im neuen, durch die Gebietsreform vom 16.12.1972 gebildeten Landkreis Weilheim-Schongau. Die Gemeinde wird durch die in Ost-West-Richtung verlaufende B 472 an das übergeordnete Fernstraßennetz angeschlossen. Die nachbarlichen Verflechtungen nach Nordosten werden durch die Staatsstraße 2058 begünstigt. Die Kreisstraßen WM 13 und 15 haben vorwiegend regionale Bedeutung. Die neue Umgehungsstraße führt den Verkehr um den Ortskern von Peißenberg herum und entlastet das bestehende Straßennetz.

Peißenberg liegt an der Bahnlinie München – Weilheim – Schongau und verfügt über einen Bahnhof und einen Haltepunkt.

Der Untersuchungsbereich Rahmenplan Gewerbegebiet Ost befindet sich direkt im Anschluss westlich der Umgehungsstraße und südlich der Pollinger Straße B 472. Bevölkerungsbewegungen sind in Peißenberg eng mit der Situation des ansässigen Gewerbes verknüpft. Bis 1970 war die wirtschaftliche Lage des Kohlebergbaus und damit das Angebot an Arbeitsplätzen in Peißenberg für die Entwicklung entscheidend. Mit zunehmender Bedeutung der geförderten Kohle wuchs der Ort kontinuierlich von 1880 bis 1936 auf 5.336 Personen an. Ein besonders starkes Wachstum setzte nach 1939 ein, das mit der Ansiedlung von Vertriebenen und Flüchtlingen nach dem 2. Weltkrieg ihren Abschluss fand. Mit der Einstellung der Kohleförderung stagnierte die Entwicklung der Gemeinde. Seit der Volkszählung 1987 ist wieder ein allmählicher Bevölkerungszuwachs zu erkennen. Die Bevölkerungszahl ist jedoch von 2002 bis 2005 erneut gesunken.

Baudaten

Standort

Gewerbegebiet Ost
82380 Peißenberg

Bauherr

Marktgemeinde Peißenberg

Bauzeit

Juni 2011

Grundstücksfläche

16,20 ha

Planungsteam

Architektur

Claudia Schreiber Architektur und Stadtplanung GmbH

 
 
Planung Bahnhofstraße, Stadt Schrobenhausen

Entwurf zu einem Neuausbau der Bahnhofstraße in Schrobenhausen.

Projektbeschreibung

2011 wurde die Neugestaltung der Bahnhofstraße zwischen Regensburger Straße und Bahnhofsvorplatz umgesetzt.
Der neugestaltete Bereich liegt am Rande der Altstadt von Schrobenhausen und verbindet die Altstadt mit dem Bahnhof. Mit dieser Maßnahem wurde die Gestaltung und Neuordnung des Bahnhofsvorplatzes über die Bahnhofstraße fortgeführt und als attraktive Achse zur Altstadt ausgebildet.

Die Straßenräume sind mit leichten Versätzen gegliedert, in Teilbereichen zur Verkehrsberuhigung aufgepflastert und neu geordnet. Eine bedeutende Rolle spielte bei der Neuordnung die Berücksichtigung des Busverkehrs in der Bahnhofstraße. Der östliche Bereich der Bahnhofstraße wird geprägt durch die kürzlich sanierte Friedhofsmauer. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite dieses Abschnittes ist eine neue kleinkronige, rotblühende Baumreihe enstanden. 33 Stellplätze werden hier nun nach dem Umbau angeboten. Die Fahrbahnbreite beträgt 5,50 m im Dachprofil. Dies ermöglicht den sich begegnenden Busverkehr. Im westlichen Bereich der Bahnhofstraße wurde der Straßenquerschnitt beibehalten. Hier sind 8 Stellplätze entstanden. Dieser Straßenabschnitt ist mit neuen großkronigen, rotblühenden Kastanien in Ergänzung zum Bestand aufgewertet. Der große Baumbestand mit Kastanien zum Bahnhofsplatz wurde erhalten und in einem durchgehenden Grünstreifen gesichert.

Baudaten

Standort

Bahnhofstraße
86529 Schrobenhausen

Bauherr

Stadt Schrobenhausen

Bauzeit

2011

Planungsteam

Architektur

Claudia Schreiber Architektur und Stadtplanung GmbH

Grundriss EG
Schnitt A-A
Detailansicht
Grundriss EG
Schnitt A-A
Detailansicht
 
 
Sanierung und Neugestaltung Haus für Weiterbildung, Gde. Neubiberg

Energetische Sanierung der Außenfassade unter Berücksichtigung der bestehenden Architektur.

Projektbeschreibung

Energetische Modernisierung Haus für Weiterbildung aus dem Jahr 1980 Gemeinde Neubiberg – Sichtbeton mit Sichtmauerwerk und dazwischen gesetzten Fassadenelementen

Es wurden sämtliche Fassadenelemente ausgetauscht und mit neuen Holzaluminium Fensterelementen in einer dreifach Verglasung energetisch modernisiert. Die Sichtmauerwerksausfachungen wurden nicht verändert. Die Dächer wurden ebenfalls energetisch und technisch modernisiert. Im Inneren ist eine eine kontrollierte Lüftung mit integriert worden und ein hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage wurde durchgeführt.

Bereits im Bestand war eine Fussbodenheizung vorhanden, die nach wie vor funktionstüchtig erhalten werden konnte. Mit dem Austausch der Fassadenelemente wurde auch gestalterisch eine Neuinterpretation im Inneren vorgenommen.

Baudaten

Standort

Rathausplatz 8
85579 Neubiberg

Bauherr

Gemeinde Neubiberg

Nutzfläche

2337 m²

Planungsteam

Architektur

Claudia Schreiber Architektur und Stadtplanung GmbH

Tragwerksplanung

Sailer Stepan & Partner

Versorgungstechnik

Ingenieurbüro Strunz

Grundriss EG
Schnitt A-A
Detailansicht
 
 
Fachgutachten Hochhausuntersuchung Landsberger Straße, München

Untersuchung zur Stadtbildverträglichkeit (Sichtfeldanalyse) einer höherprofilierten Bebauung in der Landsberger Straße 191

Projektbeschreibung

Das Grundstück an der Landsberger Straße 191 soll unter Berücksichtigung des Bestandes verdichtet werden. Hierzu gab es bereits Überlegungen unter Erhalt des Bestandes und einer leichten Erhöhung der straßenbegleitenden Bebauung auf eine Traufhöhe von 22 m. Die Untersuchung soll nunmehr aufzeigen, was für Potentiale hinsichtlich des Stadtbildes in einer höherprofilierten Bebauung auf dem Grundstück aus städtebaulicher Sicht vorstellbar sind.
Für diesen Untersuchungsbereich existiert kein Bebauungsplan. Vielmehr ist eine Beurteilung nach § 34 unter Berücksichtigung der Umgebungsbebauung die Vorgabe. Um eine höherprofilierte Bebauung in diesem Untersuchungsbereich umsetzen zu können, wird es erforderlich sein, städtebauliche Rahmenbedingungen festzulegen, die dann in einen Bebauungsplan münden werden. Zur Beurteilung einer höherprofilierten Bebauung in verschiedenen Ausformungen für diesen Untersuchungsbereich wurden verschiedenen Bebauungsstrukturen entwickelt, die als Grundlage zur Beurteilung in alternativen Höhenentwicklungen dargestellt werden. Das sich derzeit neu entwickelnde Quartier am Birketweg mit seinen acht Hochpunkten mit Höhen bis 60 m werden natürlich immer im Wechselspiel mit einer höherprofilierten Bebauung an der Landsberger Straße stehen. Deshalb ist es im Rahmen dieser Untersuchung sicher von Bedeutung, das direkte Umfeld um den Untersuchungsbereich besonders zu betrachten.
Eine deutliche Höherprofilierung führt immer zu einer besonderen Stellung im Stadtraum und erfährt somit auch eine hervorgehobene Bedeutung hinsichtlich seiner Einwirkung auf den gesamten Stadtraum und die Stadtsilhouette.

Baudaten

Standort

Landsberger Straße 191
80687 München

Bauherr

Münchner Grund Immobilien Bauträger AG, vertreten durch: City Objekte München GmbH

Bauzeit

Dezember 2010

Planungsteam

Architektur

Claudia Schreiber Architektur und Stadtplanung GmbH

 
 
Planung Lenbachstraße, Stadt Schrobenhausen

Umgestaltung der Lenbachstrasse Schrobenhausen zur Optimierung der öffentlichen Nutzung.

Projektbeschreibung

Die unverwechselbare Raumfolge von Lenbachstraße und Lenbachplatz wurde in ihrer neuen Gestaltung als erste Maßnahme in mehreren Baustufen geplant und umgesetzt. Im Süden wird der ankommende Verkehr in einem Kreisverkehr aufgenommen. Bäume schaffen eine Torsituation als Einfahrt in die Altstadt. Der Straßenraum der Lenbachstraße ist in zwei Fahrbahnen mit dazwischen liegenden Senkrechtparkern geteilt, so dass, aus beiden Richtungen kommend, die Parkplätze gleichwertig angefahren werden können. Zusätzliche Bäume, Bänke etc. werten den Straßenraum auf. Auch im Norden bilden Bäume ein Tor zur Einfahrt in die Altstadt. Dies stellt die heutige Situation dar.
Die neu gestaltete Lenbachstraße ist mit geschnittenen Kugelahornbäumen gegliedert, die jeweils paarweise im Bereich der drei Stadtbrunnen angeordnet sind. In Ergänzung dazu sind an wenigen Stellen freiwachsende Einzelbäume - Ahorn - gesetzt. Im Bereich des öffentlichen Raumes der Lenbachstraße befinden sich keine weiteren pflanzlichen Gestaltungselemente. Als prägendes Möblierungselement durchzieht die individuell gestaltete Leuchte die Achse der Altstadt. In Kombination dazu gesetzt sind die schlanken Fahnenmasten mit dem Stadtwappen. Im Bereich der Baumstandorte mit Kugelahorn sind Bänke mit Holzauflage angeordnet. Ebenso individuell gestaltete Fahrradständer in Edelstahl werden im öffentlichen Bereich angeboten. Dazu runden die drei unterschiedlich gestalteten Stadtbrunnen die dezente Ausstattung mit Möblierungselementen ab.

Baudaten

Standort

Lenbachstraße
86529 Schrobenhausen

Bauherr

Stadt Schrobenhausen

Bauzeit

2010

Planungsteam

Architektur

Claudia Schreiber Architektur und Stadtplanung GmbH

Grundriss EG
Längsschnitt
Querschnitt
Grundriss EG
Längsschnitt
Querschnitt
 
 
Neubau Bootshaus, Tegernsee

Vorgelagert am Ufer liegt das mächtige Bootshaus, das im Inneren ein Schwimmdock aufnimmt.

Projektbeschreibung

Mit der Neueröffnung des Werftbetriebes Tegernsee der Bayerischen Seenschifffahrt GmbH ist neben dem Neubau einer Verwaltung mit Werkstätten ein zweiter Baustein, das Bootshaus, zur Aufnahme eines Schwimmdocks umgesetzt. Vom Ort Tegernsee kommend erreicht man zu Fuß die Dachflächen des Neubaus mit den Aussichtsplattformen. Hier verläuft ein öffentlicher Seeuferweg mit freiem Blick auf den See.
Der Neubau der Verwaltung mit Werkstätten ist mit seinen zwei Geschossen landschaftlich rücksichtsvoll und schonend in die vorhandene Hangsituation eingebunden. Vom See aus gesehen verschwindet der Neubau hinter den Bootshäusern.

Auch von hier erlebt man die grünen terrassierten Hänge. Der Neubau ist zweigeschossig ausgebildet. Es erscheint nur ein Geschoss aus dem Hang. Hier befindet sich die Verwaltung, erschlossen von einer offenen Aussentreppe. In der unteren Ebene sind die Lagerräume der Werkstätten, sowie Nebenräume und Technikräume angeordnet. Die beiden zum Hof vorgelagerten Baukörper sind erdgeschossig und nehmen die neuen Werkstätten auf.
Das Holztragwerk als nachwachsender Baustoff ist das prägende Element dieser Gebäude. Stützenträger und Deckenelemente aus Kertoplatten stellen die eigentliche Grundkonstruktion des Bauwerkes dar. In den natürlichen Hang zum See eingebunden. bilden Magerwiesen die Dachaufsichten.

Im Flurbereich des OG verläuft ein Lichtband mit Öffnungsflügel und belichtet den Innenbereich von oben mit natürlichem Licht.

Vorgelagert am Ufer liegt das mächtige Bootshaus, das im Inneren ein Schwimmdock aufnimmt.
Das neue Bootshaus verfolgt die vorgefertigte modulare Bauweise des Verwaltungs- und Werkstattgebäudes. Holzbinder wurden in Elementen angeliefert, vor Ort zusammengesetzt und ausgestellt. Holzwerksstoffplatten erfüllen die Aussteifung und die Winddichtigkeit (Schallschutz).

Holz als konstruktives Element und in der Bekleidung der
Aussenhaut- ist das prägende Element dieser Gebäude. Rahmen und Deckenelemente aus Kertoplatten bilden die Konstruktion.

Die Gestaltung des Bauwerks findet damit ihre wesentliche Grundlage in der Selbstverständlichkeit der naturbelassenen Holzkonstruktion. Neben der klaren Ordnung der Bauelemente tragen die Baustoffe in ihrer materialgerechten Verwendung.

Baudaten

Standort

Seestraße 70 A
83684 Tegernsee

Bauherr

Bayerische Seenschifffahrt GmbH

Planungsteam

Architektur

Claudia Schreiber Architektur und Stadtplanung GmbH
Mitarbeiter: Harald Andorfer, Susanne Feuerbacher,
Helmut Huber, Ralf Löw, Alexander Rietzler, Rubyana
Schamper

Landschaftsarchitektur

Wolfgang Niemeyer Landschaftsarchitekt BDLA

Tragwerksplanung

Sailer Stepan & Partner

Energietechnik

Ingenieurbüro Linsmeier

Elektroplanung

Elektroberatung Hackenberg

Bauphysik

PMI GmbH

Grundriss EG
Längsschnitt
Querschnitt
 
 
Fachgutachten Hochhausuntersuchung Zschokke-/Westendstraße, München

Untersuchung zur Stadtbildverträglichkeit (Sichtfeldanalyse) einer höherprofilierten Bebauungsstruktur.

Projektbeschreibung

Die vorliegende Untersuchung wurde im Rahmen des Bebauungsplan-Verfahrens Nr. 2027 Zschokke-/Westendstraße im Auftrag der Grundeigentümerin Stadtwerke München GmbH durchgeführt.Am 9.04.2003 hat die Vollversammlung des Stadtrates nach Vorlage des Referates für Arbeit und Wirtschaft entschieden, den Standort für den Straßenbahnbetriebshof endgültig aufzugeben und einer neuen Nutzung zuzuführen. Dafür wurden mit Beschluss der Vollversammlung vom 26.07.2006 Eckdaten für die Durchführung eines städtebaulichen und landschaftsplanerischen Ideenwettbewerbs festgelegt, der Ende 2007 stattfand.Mit dem ersten Preis wurde einstimmig der Entwurf der Arbeitsgemeinschaft Glaser Architekten GmbH, München mit Realgrün Landschaftsarchitekten, München ausgezeichnet. Der Entwurf sah am Verkehrsknotenpunkt Zschokke-/Westendstraße – wie gemäß Eckdatenbeschluss zulässig – ein profilüberragendes Bürohaus mit 10 Geschossen ( ca. 35 m ) vor. Nach Bekanntgabe der Wettbewerbsergebnisse am 27.02.2008 hat der Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung am 15.10.2008 beschlossen einen Bebauungsplan mit Grünordnung Nr. 2027 aufzustellen. Dort wurde festgelegt, dass entsprechend der Umgebungsbebauung die Höhenentwicklung bis sieben Geschosse betragen soll. Abweichend davon sollte unter dem Aspekt einer neuen „Adressbildung“ im Viertel, der guten ÖPNV - Anbindung und um einen stadträumlich interessanten Knotenpunkt an der Kreuzung Zschokke-/Westendstraße zu ermöglichen, im weiteren Verfahren geprüft werden, mit welcher Höhe die Eckausbildung am Knotenpunkt, Ecke Zschokke-/Westendstraße, gestaltet werden kann. Mit der vorliegenden Stadtbildverträglichkeitsanalyse sollte dies nun untersucht werden.

Baudaten

Standort

Zschokke-/Westendstraße
80687 München

Bauherr

Stadtwerke München GmbH

Bauzeit

April 2010

Planungsteam

Architektur

Claudia Schreiber Architektur und Stadtplanung GmbH

Grundriss EG
Grundriss OG
Schnitt 2-2
Grundriss EG
Grundriss OG
Schnitt 2-2
 
 
Neubau Werftgebäude mit Werkstätten, Tegernsee

Die Verwaltung ist landschaftlich rücksichtsvoll und schonend in die vorhandene Hangsituation eingefügt.

Projektbeschreibung

Mit der Neueröffnung des Werftbetriebes Tegernsee der Bayerischen Seenschifffahrt GmbH ist neben dem Neubau einer Verwaltung mit Werkstätten ein zweiter Baustein, das Bootshaus, zur Aufnahme eines Schwimmdocks umgesetzt. Vom Ort Tegernsee kommend erreicht man zu Fuß die Dachflächen des Neubaus mit den Aussichtsplattformen. Hier verläuft ein öffentlicher Seeuferweg mit freiem Blick auf den See.
Der Neubau der Verwaltung mit Werkstätten ist mit seinen zwei Geschossen landschaftlich rücksichtsvoll und schonend in die vorhandene Hangsituation eingebunden. Vom See aus gesehen verschwindet der Neubau hinter den Bootshäusern.

Auch von hier erlebt man die grünen terrassierten Hänge. Der Neubau ist zweigeschossig ausgebildet. Es erscheint nur ein Geschoss aus dem Hang. Hier befindet sich die Verwaltung, erschlossen von einer offenen Aussentreppe. In der unteren Ebene sind die Lagerräume der Werkstätten, sowie Nebenräume und Technikräume angeordnet. Die beiden zum Hof vorgelagerten Baukörper sind erdgeschossig und nehmen die neuen Werkstätten auf.
Das Holztragwerk als nachwachsender Baustoff ist das prägende Element dieser Gebäude. Stützenträger und Deckenelemente aus Kertoplatten stellen die eigentliche Grundkonstruktion des Bauwerkes dar. In den natürlichen Hang zum See eingebunden. bilden Magerwiesen die Dachaufsichten.

Im Flurbereich des OG verläuft ein Lichtband mit Öffnungsflügel und belichtet den Innenbereich von oben mit natürlichem Licht.

Vorgelagert am Ufer liegt das mächtige Bootshaus, das im Inneren ein Schwimmdock aufnimmt.
Das neue Bootshaus verfolgt die vorgefertigte modulare Bauweise des Verwaltungs- und Werkstattgebäudes. Holzbinder wurden in Elementen angeliefert, vor Ort zusammengesetzt und ausgestellt. Holzwerksstoffplatten erfüllen die Aussteifung und die Winddichtigkeit (Schallschutz).

Holz als konstruktives Element und in der Bekleidung der
Aussenhaut- ist das prägende Element dieser Gebäude. Rahmen und Deckenelemente aus Kertoplatten bilden die Konstruktion.

Die Gestaltung des Bauwerks findet damit ihre wesentliche Grundlage in der Selbstverständlichkeit der naturbelassenen Holzkonstruktion. Neben der klaren Ordnung der Bauelemente tragen die Baustoffe in ihrer materialgerechten Verwendung.

Baudaten

Standort

Seestraße 70 A
83684 Tegernsee

Bauherr

Bayerische Seenschifffahrt GmbH

Planungsteam

Architektur

Claudia Schreiber Architektur und Stadtplanung GmbH
Mitarbeiter: Harald Andorfer, Susanne Feuerbacher,
Helmut Huber, Ralf Löw, Alexander Rietzler, Rubyana
Schamper

Landschaftsarchitektur

Wolfgang Niemeyer Landschaftsarchitekt BDLA

Tragwerksplanung

Sailer Stepan & Partner

Energietechnik

Ingenieurbüro Linsmeier

Elektroplanung

Elektroberatung Hackenberg

Bauphysik

PMI GmbH

Grundriss EG
Grundriss OG
Schnitt 2-2
 
 
Planung Stadtentwicklungsplan, Schrobenhausen

Städtebauliches Entwicklungskonzept - Stadtumbau West, Städtebauförderung in Bayern

Projektbeschreibung

Die Stadt Schrobenhausen ist bereits mit dem Sanierungsgebiet Nord in das Programm Stadtumbau West aufgenommen. Als Grundlage zur Aufnahme in das Programm Stadtumbau West wurde das vorliegende Stadtentwicklungskonzept erarbeitet, welches von der gesamten Stadt ausgeht und den Bezug zu den einzelnen Schwerpunktgebieten herstellt.
Die Herausforderungen und Aufgabenstellungen in den letzten Jahren haben eine neue Ausrichtung der Städtebauförderung zur Bewältigung der anstehenden Probleme erforderlich gemacht. Die Stadt Schrobenhausen ist von diesen Veränderungen betroffen. Aufgrund wirtschaftsstruktureller und künftig auch demografischer Veränderungen steht die Stadt Schrobenhausen verstärkt den Herausforderungen gegenüber, sich mit gewerblichen Brachflächen, Abwanderung, Kaufkraftverlust und Gebäudeleerständen auseinanderzusetzen. Diese Veränderungen in den Funktionsbereichen müssen vorausschauend bewältigt werden. Das Programm Stadtumbau West erfasst mit seinen Zielsetzungen die anstehenden Probleme. Das vorliegende Konzept soll helfen, die neuen Herausforderungen bei der Bewältigung des strukturellen Wandels fachlich zu unterstützen. Zwei weitere Sanierungsgebiete – Sanierungsgebiet Altstadt und Sanierungsgebiet Süd (Obere Vorstadt) neben dem bereits im Programm befindlichen Sanierungsgebiet Nord, wurden mit diesem Konzept herausgearbeitet. Inzwischen ist auch das Sanierungsgebiet Altstadt im Bund-Länder-Programm Teil III, Stadtumbau West eingebettet.
Der Stadtkörper der Stadt Schrobenhausen wurde strukturell analysiert. Historische Siedlungsentwicklung, Gestaltungs-, Gliederungs- und Strukturmerkmale des Stadtgefüges wurden aufgenommen und bewertet. Die Stadtstrukturen wurden in einzelne Ebenen aufgelöst und untersucht. Das Zusammenspiel dieser Ebenen in einer Stadt wird erkennbar. Wesentliches Grundelement ist die Topografie. Wasserflächen, historische Achsen, historische Orts- und Dorfkerne wurden herausgearbeitet und in ein Netz zueinander gestellt. Der Einfluss der Elemente Topografie und die Grundelemente der Siedlungsstruktur, sowie die Grünräume zeigen Gliederungen des gesamtstädtischen Gefüges mit den eingemeindeten Ortsbereichen auf. Eine Raumstruktur wird erkennbar.
Die Großgliederung des Stadtgefüges mit der Siedlungsstruktur wird bewertet. Es werden ausgewählte Baustrukturen differenziert und nach stadträumlichen Qualitäten, nach vorteilhaften Erschließungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln, nach überdurchschnittlichen Ausstattungen mit zentralen Einrichtungen, nach Grünausstattung und nach Nutzungskategorien herausgearbeitet. Sie bilden das Grundgerüst für die Aussagen des Stadtentwicklungskonzeptes und legen die Schwerpunktbereiche des Stadtumbaus fest.

Baudaten

Standort

86529 Schrobenhausen

Bauherr

Stadt Schrobenhausen

Bauzeit

Febraur 2009 - November 2009

Grundstücksfläche

75,31 km²

Planungsteam

Architektur

Claudia Schreiber Architektur und Stadtplanung GmbH

 
 
Planung Konzeption alternativer Lösungen, Aschheim

Planungskonzeption alternativer Lösungsmöglichkeiten in Dornach, Gemeinde Aschheim

Projektbeschreibung

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Baudaten

Standort

Karl-Hammerschmidt-Straße
85609 Aschheim

Bauherr

MG-Dornach GmbH & Co. KG

Bauzeit

2009

Grundstücksfläche

48.873 m²

Nutzfläche

ca 39.000 m²

Planungsteam

Architektur

Claudia Schreiber Architektur und Stadtplanung GmbH