Schnitt
Schnitt
 
 
Neugestaltung P + R und B + R Anlage, Gemeinde Herrsching

180 Stellplätze als P + R Anlage und 380 Fahrradabstellplätze in B + R Anlagen mit Fahrradboxen

Projektbeschreibung

Im Rahmen des barrierefreien Umbaus des S- Bahnhofs S 5 Herrsching wurden Bahnflächen entbehrlich und konnten von der Gemeinde Herrsching übernommen und neu gestaltet werden. Die Neuordnung mit einer geordneten P+R Anlage in Kombination mit B+R Abstellanlagen stellt einen ersten Baustein der Umgestaltung des angrenzenden Bahnhofsplatzes dar.
Mit der P + R und B + R Anlage konnte auch ein gemeinsamer Fuß- und Radweg entlang der Bahnachse umgesetzt werden.

Die langgezogene Parkierungsanlage mit den Höhenabstufungen fügt sich terrassiert in das bestehende Gelände ein. Zwei Baumreihen überstellen den Parkplatz und bilden mit der den Ort prägenden Platane einen hochwertigen städtebaulichen Raum. Die B+R Standorte sind transparent und übersichtlich mit doppelstöckigen Abstellanlagen umgesetzt und beidseits des Bahnhofs angeordnet. Im Vorfeld zum Bahnhofsplatz wurden Sitzbänke aufgestellt und mit rot blühenden Kastanien zur Beschattung überstellt.

Baudaten

Standort

Ladestraße
82211 Herrsching am Ammersee

Bauherr

Gemeinde Herrsching am Ammersee

Bauzeit

Inbetriebnahme Oktober 2015

Grundstücksfläche

2250 m²

Planungsteam

Architektur

Claudia Schreiber
Architektur und
Stadtplanung GmbH

Landschaftsarchitektur

Wolfgang Niemeyer Landschaftsarchitekt DWB

Tragwerksplanung

Ingenieurbüro für Baustatik und Konstruktion Wagner

Energietechnik

Ingenieurbüro für Versorgungstechnik Roll

Elektroplanung

VS planen+beraten GbR

Schnitt
Grundriss KG
Grundriss EG
Grundriss OG
Schnitt A-A
Grundriss KG
Grundriss EG
Grundriss OG
Schnitt A-A
 
 
Erweiterung und Sanierung Freiwillige Feuerwehr, Gde. Herrsching

„ Neues kleines Ortszentrum“ Erweiterung der Freiwilligen Feuerwehr
Gemeinde Herrsching

Projektbeschreibung

Text in Bearbeitung

Baudaten

Standort

Bahnhofstraße 14
82211 Herrsching

Bauherr

Gemeinde Herrsching am Ammersee

Bauzeit

Frühsommer 2013 bis Herbst 2014

Planungsteam

Architektur

Claudia Schreiber
Architektur und
Stadtplanung GmbH

Landschaftsarchitektur

Wolfgang Niemeyer Landschaftsarchitekt DWB

Tragwerksplanung

haushofer | ingenieure gmbh

Gründungsplanung

--

Energietechnik

Ingenieurbüro Linsmeier

Elektroplanung

VS planen+beraten Gbr

Bauphysik

PMI GmbH

Brandschutz

concept b Planungsbüro für vorbeugenden Brandschutz

Grundriss KG
Grundriss EG
Grundriss OG
Schnitt A-A
Grundriss EG
Grundriss OG
Schnitt
Grundriss EG
Grundriss OG
Schnitt
 
 
Neubau Werftgelände Bayer. Seenschifffahrt GmbH, Starnberg

Die Anordnung des Neubaus bindet sich in das Gelände des Uferbereiches ein und öffnet Blicke zum See.

Projektbeschreibung

Die Bayerische Seenschifffahrt GmbH betreibt auf dem Starnberger See einen Liniendienst mit betriebseigenen Schiffen. Für Reparaturarbeiten zum Unterhalt, sowie zur Versorgung der Schiffe unterhält die Bayerische Seenschifffahrt GmbH am Nepomukweg in Starnberg ein Betriebsgelände.

Die Grundstücke der Bayerischen Seenschifffahrt liegen am nordwestlichen Ende des Starnberger Sees. Die strukturreiche Ufersilhouette und das vernetzte Grün ist vom See aus weiträumig wahrnehmbar. Das Stadt- und Landschaftsbild wird geprägt von in Großgrün integrierten verstreut angeordneten Einzelgebäuden.

Das städtebauliche und landschaftliche Konzept besteht in einer flächigen, aber kompakten Anordnung eines Neubaus für den Werftbetrieb, der sich in die großen Wiesenfläche des Geländes im Uferbereich zum See einbindet und dabei immer wieder Durchblicke vom und zum See eröffnet. Eine breite Pufferzone zum Georgenbach wurde gesichert. Die beiden Baukörper, die zusammenhängend mit einem Glasdach – Werkhof verbunden werden, stellen sich als zwei Bänder von Nord nach Süd, parallel zum Georgenbachmit den Schmalseiten der Baukörper zum See auf.

Baudaten

Standort

Nepomukweg 4
82319 Starnberg

Bauherr

Bayerische Seenschiffahrt GmbH

Bauzeit

Übergabe April 2015

Grundstücksfläche

7.950 m²

Nutzfläche

1.931 m²

Sonstiges

Heizung: Geothermie (Wärmepumpe) bivalent mit Gas-Brennwertkessel,
Spitzenlastkessel für Heizung und Trinkwasser Küche

Planungsteam

Architektur

Claudia Schreiber Architektur und Stadtplanung GmbH
Mitarbeiter: Helmut Huber, Esther Kuhn, Mitarbeiter 3, Mitarbeiter 4, Mitarbeiter 5

Landschaftsarchitektur

Wolfgang Niemeyer Landschaftsarchitekt DWB

Tragwerksplanung

Sailer Stephan & Partner GmbH

Gründungsplanung

Bernd Gebauer Ingenieur GmbH

Energietechnik

Ingenieurbüro A. Grassmann GmbH

Elektroplanung

IB Riemhofer, München

Projektsteuerung

DU Diederichs & Partner

Grundriss EG
Grundriss OG
Schnitt
 
 
Vorbereitende Untersuchung Städtebauförderung, Herrsching

Vorbereitende Untersuchungen
Gemeinde Herrsching
Städtebauförderung in Oberbayern

Projektbeschreibung

Text in Bearbeitung

Baudaten

Standort

82211 Herrsching am Ammersee

Bauherr

Gemeinde Herrsching

Bauzeit

März 2015

Planungsteam

Architektur

Claudia Schreiber
Architektur und
Stadtplanung GmbH

 
 
Stadtbildverträglichkeitsuntersuchung Dörnberg-Viertel, Regensburg

Untersuchung zur Stadtbildverträglichkeit einer neuen Bebauungsstruktur, BP Verfahren Nr. 151 Regensburg

Projektbeschreibung

Die zu betrachtenden Grundstücke an der Bahnachse „Ehemalige Bahnflächen an der Ladehofstraße„ sollen städtebaulich neu entwickelt werden. Hierzu wurde für den Grundstücksabschnitt an der Kumpfmühler Straße, nordwestlich der Brücke ein städtebaulicher Wettbewerb für ein neues Quartierzentrum durchgeführt. Es liegen zwei ausgewählte Entwürfe der Büros Brückner Architekten sowie Allmann Sattler Wappner Architekten vor, die im Rahmen dieser Untersuchung hinsichtlich der Veränderung des Stadtbildes von 5 ausgewählten Standorten aus untersucht werden sollen.Dabei soll vor allem die Auswirkung des neuen Stadtbildes auf die Altstadt von Regensburg im Hintergrund aber auch auf das unmittelbare wertvolle Umfeld mit zahlreichen denkmalgeschützten Bauwerken untersucht und bewertet werden.Die untersuchten Standorte 1 - 5 wurden vom Auftraggeber in Abstimmung mit der Stadt Regensburg vorgegeben. Aufgrund der moderaten Höhenentwicklung der neuen vorgeschlagen Bebauungsstrukturen aus dem Wettbewerb wurden von der Stadt Regensburg Beobachtungsstandort im engeren Umfeld herausgearbei-tet. Die ausgewählten Standorte blicken im Wesentlichen aus Südwesten, Süden und Südosten nach Norden auf das Quartier und halten damit die Altstadt von Re-gensburg im Hintergrund. Eine Sichtachse aus dem direkten Quartier heraus blickt nach Süden über die Brücke Kumpfmühler Straße. Sichteinwirkungen aus weite-ren Verkehrsräumen, von Aussichtspunkte und Hochpunkte sowie aus Achsen der Altstadt mit der Altstadt im Vordergrund wurden nicht untersucht.


Mit der städtebaulichen Entwicklung nördlich parallel der Bahnachse definiert sich künftig eine neue Stadtkante, die künftig im Süden der Altstadt von Regensburg vorgelagert wird. Insgesamt ist es von Bedeutung wie sich diese städtebauliche Kante in das Gesamtstadtbild unter Berücksichtigung des heutigen Stadtprofils und der Topografie einbindet. Eine deutliche Anhebung des Bebauungsprofils führt im-mer zu einer besonderen Stellung im Stadtraum und erfährt somit auch eine hervor-gehobene Bedeutung hinsichtlich seiner Einwirkung auf den gesamten Stadtraum und die Stadtsilhouette.
Für diesen Untersuchungsbereich liegt ein Bebauungsplanentwurf vor.Die städtebauliche Grundstruktur mit den angegebenen Wandhöhen sowie den Bezugshöhen Gelände wurden der Studie hinsichtlich der Darstellung Neues Stadtbild mit Städtebau zu Grunde gelegt.

Baudaten

Standort

ehem. Bahnflächen an der Ladehofstraße
93049 Regensburg

Bauherr

Dörnberg-Viertel Projekte GmbH & Co.KG

Bauzeit

August 2014, fortgeschrieben April 2015

Planungsteam

Architektur

Claudia Schreiber Architektur und Stadtplanung GmbH

 
 
Neugestaltung Kirchplatz, Markt Hohenwart

Die Neugestaltung des Kirchplatzes stellt die Kirche wieder in den Mittelpunkt des Platzes

Projektbeschreibung

Klosterberg ist ein prägender Ort für die Gemeinde Hohenwart und liegt in direkter Nähe zum eigentlichen Ort Markt Hohenwart auf einem Hügel. Die Klosteranlage mit Kirche bedeuten eine geschichtliche Entwicklung für den Ort Hohenwart. Die Neugestaltung dieses Umfeldes erforderte beondere Sensibilität hinsichtlich der Vorgeschichte.
An der heutigen Stelle der Platzfläche lagen in gewissen Umgriffen Flächen eines alten Friedhofs. Der Platz selbst wurde seit Jahrzehnten als asphaltierter Platz vor der Kirche und den angrenzenden Schul- und Bildungseinrichtungen der Regens Wagner Stiftung in den ehemaligen Klosteranlagen genutzt. Es ging darum, dieser Platzfläche wieder Aufenthaltsqualität zurückzugeben und auch die um den Platz herum gelagerten Einrichtungen über einen Platzraum zusammenzuführen.
Wichtig war es dabei, dass der Individualverkehr zurück gedrängt wird und die anderen Teilnehmer und Nutzer Vorrang erhalten. Vor allen Dingen sollten hier barrierefreie Lösungen, gerade im Hinblick auf die Einrichtung der Regens Wagner Stiftung, beispielhaft gelöst werden. Prägend für diese Platzfläche ist auch die im Bestand vorhandene Topographie.
Der Platz selbst fällt zum Ort Hohenwart hin umlaufend von der Bergkuppe ab. Somit mussten diese Höhenprofilierungen um die Platzflächen eingearbeitet werden, so dass auch zusammenhängender Erlebnisraum entstehen konnte.

Baudaten

Standort

Klosterberg
86558 Hohenwart

Bauherr

Herr Manfred Russer
Erster Bürgermeister

Bauzeit

2014

Nutzfläche

3200 m²

Planungsteam

Architektur

Claudia Schreiber Architektur und Stadtplanung GmbH

Landschaftsarchitektur

Wolfgang Niemeyer Landschaftarchitekt BDLA

Grundriss EG
Grundriss 1. OG
Grundriss 2. OG
Längsschnitt
Grundriss EG
Grundriss 1. OG
Grundriss 2. OG
Längsschnitt
 
 
Erweiterung und Sanierung Rathaus, Gemeinde Herrsching

Die Erweiterung und Sanierung des Rathauses schafft einen neuen Ort am Anger gegenüber der Kirche.

Projektbeschreibung

Das Rathaus liegt an einem Grünanger gegenüber der Kirche. Dieses Zusammentreffen einer Gruppierung von öffentlichen Nutzungen Feuerwehr, Rathaus und Kirche, in Kombination mit einem Grünanger, bieten städtebauliche Rahmenbedingungen gleichzeitig mit der Erweiterung und Sanierung des Rathauses auch einen neuen Ort innerhalb des Gemeindegefüges zu schaffen.

Das Rathaus wurde als prägendes Gebäude mit einem Neubau verlängert und zur Kirche hin geöffnet. Die Platzfläche zwischen Rathaus und Kirche erhielt damit eine bedeutende Funktion. Deshalb wurde aus städtebaulicher Sicht kein eigenständiger Neubau neben das Rathaus gesetzt, sondern vielmehr die kräftige Bestandsstruktur dieses Gebäudes fortgeführt und gestärkt.

Bewusst wurde auch die einheitliche ruhige Dachfläche über das gesamte Gebäude fortgeführt. Die Architektursprache sollte bescheiden und zurückhaltend bleiben, dennoch durch klare Proportionen- und Formensprache eine Ruhe an diesem Ort schaffen. Mit dem Gesamtkonzept ist eine neue kleine Ortsmitte als Platzraum in Verbindung mit Kirche, Feuerwehr und Rathaus entstanden.

Mit dem Neubau wurden die Grundstrukturen des Bestandbaus, die solide angelegt waren, mit einem Mittelflur und mit zweiseitiger Büroanordnung aufgegriffen. An der Schnittstelle zum Bestand konnten die fehlenden sanitären Einrichtungen und ein Aufzug mit halbversetzten Ebenen, vorgesehen werden. Damit ist das Rathaus in allen Ebenen heute barrierefrei zu erreichen.

Ein schlüssiges Konzept zum Brandschutz wurde erarbeitet. Es sollte so die Möglichkeit eröffnet werden, im Bestand die tragende Konstruktion, die wesentlichen Wände und Decken so zu übernehmen, wie sie vorgegeben waren. So konnte auch das Treppenhaus im Gebäude an der ursprünglichen Stelle erhalten werden.

Der Bestand wurde vollständig energetisch modernisiert. Der wesentlichste Einschnitt im Altbau war die Verlegung des Sitzungssaales ins Erdgeschoss, was auch Voraussetzung gewesen ist, dass die Flucht- und Rettungswege für diesen Versammlungsraum sichergestellt werden konnten und kein zusätzliches Treppenhaus erforderlich wurde.

Baudaten

Standort

Bahnhofstraße 12
82211 Herrsching

Bauherr

Gemeinde Herrsching a. Ammersee

Bauzeit

Fertigstellung September 2012

Grundstücksfläche

7.100 mm²

Nutzfläche

1.300 mm²

Planungsteam

Architektur

Claudia Schreiber
Architektur und
Stadtplanung GmbH

Landschaftsarchitektur

Wolfgang Niemeyer, Landschaftsarchitekt BDLA DWB

Tragwerksplanung

Ingenieurbüro Karl Wagner, Herrsching

Gründungsplanung

Sailer Stepan und Partner GmbH

Energietechnik

Ingenieurbüro Jürgen Roll, Herrsching

Elektroplanung

VS planen+beraten Gbr

Projektsteuerung

--

Grundriss EG
Grundriss 1. OG
Grundriss 2. OG
Längsschnitt
Grundriss EG
Grundriss OG (Tragwerk)
Schnitt
Grundriss EG
Grundriss OG (Tragwerk)
Schnitt
 
 
Sanierung Sporthalle, Bad Reichenhall

Inmitten einer großen Wiesenlandschaft, direkt an der Münchner Allee, positioniert sich die Dreifachsporthalle der Stadt Bad Reichenhall.

Projektbeschreibung

Städtebau: Die Außensportflächen gliedern sich direkt an die Sporthalle an. Im direkten Umfeld befinden sich die dazugehörigen Schulen. Auf weite Sicht ist diese Sporthalle erkennbar. Im Hintergrund erhebt sich dominant die umgebende Berglandschaft. Ende der 60er Jahre erfolgte im Rahmen einer Bebauungsplanung die städtebauliche Entwicklung des Umfelds der Sporthalle. In diesem Umgriff befand sich auch die im Jahr 2006 eingestürzte Eissporthalle der Stadt Bad Reichenhall. Die Münchner Allee als eine der großen Einfahrtachsen in die Stadt Bad Reichenhall wird von einer kräftigen Platanenallee geprägt.
Bausubstanz: Die Sporthalle an der Münchner Allee stand nicht unter Ensemble bzw. Denkmalschutzschutz. Das Erscheinungsbild der Sporthalle war vor der Sanierung geprägt von der eigenwilligen Ausbildung des Dachtragwerkes, das sich sowohl innen, als auch außen, deutlich abzeichnete. Zahlreiche kleine Satteldächer gliederten die große Dachfläche der Halle und gaben ein spannungsreiches Bild in Bezug auf die umgebenden Gebirgslandschaften. Ein großes Vordach hatte die Sporthalle mit dem Haus der Jugend, welches sich direkt daneben positioniert, zu einer Einheit zusammengeführt. Die spitzen Zacken erhoben sich über diese flache, umlaufende Dachkrempe.
Die Konstruktion des Bestands selbst stellt sich als Stahlbeton-Skelettbau mit Mauerwerksausfachungen dar. Diese typischen Gestaltungselemente der 60er Jahre hatten nach wie vor eine hohe Gestaltqualität, die erhalten werden sollte. Der vorhandene Stahlbeton-Skelettbau mit den Ausfachungen war von der Grundsubstanz solide und konnte vollständig weiterverwendet werden. Die ehemalige Hallendachkonstruktion ausgebildet als Holzfaltwerk mit Holzfachwerkbindern, überspannte die Halle mit einer Breite von 35 m.
Ein wesentlicher Aspekt zur Entscheidung der Sanierung der Halle war die Notwendigkeit der Sanierung des Hallendachtragwerkes. Nach dem Einsturz der direkt in der Nachbarschaft gelegenen Eissporthalle, wurde auch diese Halle intensiv untersucht, im Inneren freigelegt und laufend überwacht. Zwei sehr ausführliche Gutachten zum Tragwerk des Hallendaches belegten einen komplizierten Überwachungsmodus für die Zukunft um dieses Tragwerk in Zukunft erhalten zu können. Die Stadt entschied sich deshalb die Hallendachkonstruktion komplett zu erneuern und die Halle zu sanieren.
Funktionalität: Die bestehende Dreifachsporthalle ist in ihrem Grundriss mit den drei nebeneinander gereihten Hallen, der großen Tribüne, der darunter integrierten Nebenraumzone, sowie der einseitigen Erschließung mit einem langen Flur über die Garderoben in die Halle, sehr gut strukturiert und bot für die Zukunft weiterhin eine optimale Funktionalität.
Auch die bestehende Anordnung von zwei Treppenhäusern jeweils an den Giebelseiten schuf eine gute Grundstruktur hinsichtlich der Flucht- und Rettungswege. Diese Voraussetzungen waren ein wichtiger Grundstein zur Entscheidung der Sanierung der Halle, auch im Hinblick auf eine vollständige Erneuerung der Hallendachkonstruktion.
Neukonzeption: Die gestellte Aufgabe, die Sanierung dieser bestehenden Sporthalle mit Erneuerung des Hallendachtragwerkes, war durchaus eine besondere Herausforderung, da der Altbestand dabei immer so optimal wie möglich wieder zu verwenden war und die Eigenart des bestehenden Bauwerks bei der Sanierung zu berücksichtigen war.
Das äußere Erscheinungsbild ist heute geprägt von der neuen Hallendachkonstruktion mit den Fischbauchträgern in Kombination mit den Holzelementdecken. Es entstand eine Einheit von Hülle und Innenraum.
Das Bauwerk wurde in seiner wesentlichen Rohbausubstanz erhalten. Die Stadt Bad Reichenhall wollte auf jeden Fall auch nach der Sanierung eine Nutzung der Tribünen mit ca. 500 Personen ermöglichen - Versammlungsstätte, da eine Tribüne dieser Größenordnung aus heutiger Sicht bei Sporthallen durchaus eine Besonderheit darstellt.
Zahlreiche Konstruktionen zur Erneuerung des Hallendachtragwerks wurden in der Vorplanung untersucht.
Die hier entwickelte und umgesetzte Konstruktion des Hallendachtragwerkes geht von gerichteten Stahlträgern - in Form eines Fischbauchträgers - aus, die wieder auf den alten Auflagern – Betonunterzüge - des Bestandes aufgesetzt wurden. In Verbindung mit den neuen Stahlträgern erbringen Hohlkastenelementdecken - als vorgefertigte Deckenelemente - die aussteifende Scheibe dieser Konstruktion. Diese Konstruktionsweise ermöglichte ein vollständiges Vorfertigen und schnelles Erneuern der Dachkonstruktion in Abschnitten.
Die Geometrie der Stahlträger wurde zusammen mit dem Tragwerksplaner hinsichtlich der optimalen statischen Wirksamkeit und einer reduzierten Trägerhöhe in der Mitte entwickelt. Die Gesamtlänge der Binder beträgt 35 m in der Projektion. Die Gesamthöhe am Scheitelpunkt beträgt 2,90 m. Die Gesamthöhe am äußersten Auflagerpunkt 200 mm.

Baudaten

Standort

Münchner Allee 16
83435 Bad Reichenhall

Bauherr

Stadt Bad Reichenhall

Bauzeit

Sommer 2010 bis Winter 2011/12

Grundstücksfläche

7.700 mm²

Nutzfläche

2.790 mm²

Sonstiges

--

Planungsteam

Architektur

Claudia Schreiber
Architektur und
Stadtplanung GmbH

Landschaftsarchitektur

Wolfgang Niemeyer, Landschaftsarchitekt BDLA DWB

Tragwerksplanung

Köppel und Partner, Rosenheim

Gründungsplanung

Bernd Gebauer, Ingenieure GmbH

Energietechnik

Ingenieurbüro A. Graßmann GmbH

Elektroplanung

Ingenieurbüro Ponn, Bischofswiesen

Projektsteuerung

Hitzler Ingenieure, München

Grundriss EG
Grundriss OG (Tragwerk)
Schnitt
 
 
Stadtbildverträglichkeitsuntersuchung westl. Teilbereich Olympiapark, München

Untersuchung zur Stadtbildverträglichkeit Olympiapark München, westl. Teilbereich B - Grundstück ehem. Radstadion

Projektbeschreibung

Gesamtuntersuchung zur Stadtbildverträglichkeit für einen westlichen Teilbereich des Olympiaparks zur Durchführung von Planungswettbewerben für die Planungen der Olympischen und Paraolympischen Winterspiele 2018 Teilbereich B – Bereich Radstadion, Toni-Merkens-Weg im Auftrag der Stadtwerke GmbH vorab für den Eckdatenbe-schluss. Es wurden verschiedene stadträumlich bedeutende Sichtachsen für den Stand-punkt Teilbereich B – Bereich Radstadion, Toni-Merkens-Weg erarbeitet und in diesem Kurzbericht bewertet.

Das zu untersuchende Grundstück Teilbereich B markiert den westlichen Eingang an der Landshuter Allee. Im direkten Umfeld befinden sich wertvolle Baustruktu-ren, wie die gegenüberliegende Anlage der Borstei, sowie das Gesamtwerk des Olympiaparks mit seiner Landschaft und den darin integrierten Bauten.

Die für die Gesamtstadt München hochwertige und auch wertvolle Anlage Olym-piaparks steht im Vordergrund der Betrachtung der durchgeführten Untersuchung eines neuen Stadtbildes. Die Wahrnehmung einer künftig neuen Bebauung am gleichen Standort wird durch eine Höherprofilierung eine besondere Stellung am westlichen Rand des Olympiaparks erhalten. In die Gesamtbetrachtung werden die Baustrukturen des geplanten Olympischen Dorfs südlich des zu untersuchenden Standortes Teilbe-reich B mit der Randbebauung entlang der Dachauer Straße im Zusammenspiel einbezogen.

Baudaten

Standort

Toni-Merkens-Weg (westlicher Teilbereich)
80809 München

Bauherr

Stadtwerke GmbH

Bauzeit

November 2011

Planungsteam

Architektur

Claudia Schreiber Architektur und Stadtplanung GmbH

 
 
Fachgutachten Hochhausuntersuchung Menlo Park, Unterschleißheim

Untersuchung zur Stadtbildverträglichkeit (Sichtfeldanalyse) einer höherprofilierten Bebauungsstruktur in Unterschleißheim.

Projektbeschreibung

Die vorliegende Untersuchung wurde im Rahmen des Bebauungsplan-Verfahrens Nr. 90e/I Gewerbegebiet Robert-Bosch-/Edisonstraße im Auftrag der Grundeigentümer Edison-Park Immobilien GmbH, Herrn Graf durchgeführt. Es steht eine Projektentwicklung für das Grundstück an der Robert-Bosch-/ Edisonstraße im Gewerbegebiet Unterschleißheim an. Der vorliegende Bebauungsplanentwurf des Büros Schleburg Generalplanung bildet die Grundlage für diese Untersuchung. Er sieht zwei profilüberragende Baukörper mit festgesetzten Wandhöhen von 85m und 53m vor.
Auf Basis der vorliegenden Planung sollen aus verschiedenen stadträumlich bedeutenden Sichtachsen heraus die Auswirkungen der beiden Hochpunkte auf das Stadt- und Landschaftsbild untersucht werden. Insbesondere sollen bei dieser Untersuchung die Stadteinfahrten auf die Stadt Unterschleißheim betrachtet werden.
Die Untersuchung hat sich der Aufgabenstellung gemäß vor allem mit der Verträglichkeit des Erscheinungsbildes einer geplanten Bebauung in der Stadtlandschaft der unmittelbaren Umgebung, d. h. mit dem Unterschleißheim einfassenden Landschaftsraum und der angelagerten Siedlungsstruktur auseinander zu setzen. Die Fernwirkung unter besonderer Würdigung der wichtigen Sichtachsen sollte zunächst nur am Rande betrachtet werden. Eine deutliche Höherprofilierung führt immer zu einer besonderen Stellung im Stadtraum und erfährt somit auch eine besondere Bedeutung in Bezug auf Einwirkungen auf den gesamten Stadt- und Landschaftsraum und die Stadtsilhouette.

Baudaten

Standort

Grundstück Robert-Bosch-/Edisonstraße
85716 Unterschleißheim

Bauherr

Edison-Park Immobilien GmbH

Bauzeit

Juli 2011

Planungsteam

Architektur

Claudia Schreiber Architektur und Stadtplanung GmbH