Grundriss EG
Grundriss OG (Tragwerk)
Schnitt
Grundriss EG
Grundriss OG (Tragwerk)
Schnitt
 
 
Sanierung Sporthalle, Bad Reichenhall

Inmitten einer großen Wiesenlandschaft, direkt an der Münchner Allee, positioniert sich die Dreifachsporthalle der Stadt Bad Reichenhall.

Projektbeschreibung

Städtebau: Die Außensportflächen gliedern sich direkt an die Sporthalle an. Im direkten Umfeld befinden sich die dazugehörigen Schulen. Auf weite Sicht ist diese Sporthalle erkennbar. Im Hintergrund erhebt sich dominant die umgebende Berglandschaft. Ende der 60er Jahre erfolgte im Rahmen einer Bebauungsplanung die städtebauliche Entwicklung des Umfelds der Sporthalle. In diesem Umgriff befand sich auch die im Jahr 2006 eingestürzte Eissporthalle der Stadt Bad Reichenhall. Die Münchner Allee als eine der großen Einfahrtachsen in die Stadt Bad Reichenhall wird von einer kräftigen Platanenallee geprägt.
Bausubstanz: Die Sporthalle an der Münchner Allee stand nicht unter Ensemble bzw. Denkmalschutzschutz. Das Erscheinungsbild der Sporthalle war vor der Sanierung geprägt von der eigenwilligen Ausbildung des Dachtragwerkes, das sich sowohl innen, als auch außen, deutlich abzeichnete. Zahlreiche kleine Satteldächer gliederten die große Dachfläche der Halle und gaben ein spannungsreiches Bild in Bezug auf die umgebenden Gebirgslandschaften. Ein großes Vordach hatte die Sporthalle mit dem Haus der Jugend, welches sich direkt daneben positioniert, zu einer Einheit zusammengeführt. Die spitzen Zacken erhoben sich über diese flache, umlaufende Dachkrempe.
Die Konstruktion des Bestands selbst stellt sich als Stahlbeton-Skelettbau mit Mauerwerksausfachungen dar. Diese typischen Gestaltungselemente der 60er Jahre hatten nach wie vor eine hohe Gestaltqualität, die erhalten werden sollte. Der vorhandene Stahlbeton-Skelettbau mit den Ausfachungen war von der Grundsubstanz solide und konnte vollständig weiterverwendet werden. Die ehemalige Hallendachkonstruktion ausgebildet als Holzfaltwerk mit Holzfachwerkbindern, überspannte die Halle mit einer Breite von 35 m.
Ein wesentlicher Aspekt zur Entscheidung der Sanierung der Halle war die Notwendigkeit der Sanierung des Hallendachtragwerkes. Nach dem Einsturz der direkt in der Nachbarschaft gelegenen Eissporthalle, wurde auch diese Halle intensiv untersucht, im Inneren freigelegt und laufend überwacht. Zwei sehr ausführliche Gutachten zum Tragwerk des Hallendaches belegten einen komplizierten Überwachungsmodus für die Zukunft um dieses Tragwerk in Zukunft erhalten zu können. Die Stadt entschied sich deshalb die Hallendachkonstruktion komplett zu erneuern und die Halle zu sanieren.
Funktionalität: Die bestehende Dreifachsporthalle ist in ihrem Grundriss mit den drei nebeneinander gereihten Hallen, der großen Tribüne, der darunter integrierten Nebenraumzone, sowie der einseitigen Erschließung mit einem langen Flur über die Garderoben in die Halle, sehr gut strukturiert und bot für die Zukunft weiterhin eine optimale Funktionalität.
Auch die bestehende Anordnung von zwei Treppenhäusern jeweils an den Giebelseiten schuf eine gute Grundstruktur hinsichtlich der Flucht- und Rettungswege. Diese Voraussetzungen waren ein wichtiger Grundstein zur Entscheidung der Sanierung der Halle, auch im Hinblick auf eine vollständige Erneuerung der Hallendachkonstruktion.
Neukonzeption: Die gestellte Aufgabe, die Sanierung dieser bestehenden Sporthalle mit Erneuerung des Hallendachtragwerkes, war durchaus eine besondere Herausforderung, da der Altbestand dabei immer so optimal wie möglich wieder zu verwenden war und die Eigenart des bestehenden Bauwerks bei der Sanierung zu berücksichtigen war.
Das äußere Erscheinungsbild ist heute geprägt von der neuen Hallendachkonstruktion mit den Fischbauchträgern in Kombination mit den Holzelementdecken. Es entstand eine Einheit von Hülle und Innenraum.
Das Bauwerk wurde in seiner wesentlichen Rohbausubstanz erhalten. Die Stadt Bad Reichenhall wollte auf jeden Fall auch nach der Sanierung eine Nutzung der Tribünen mit ca. 500 Personen ermöglichen - Versammlungsstätte, da eine Tribüne dieser Größenordnung aus heutiger Sicht bei Sporthallen durchaus eine Besonderheit darstellt.
Zahlreiche Konstruktionen zur Erneuerung des Hallendachtragwerks wurden in der Vorplanung untersucht.
Die hier entwickelte und umgesetzte Konstruktion des Hallendachtragwerkes geht von gerichteten Stahlträgern - in Form eines Fischbauchträgers - aus, die wieder auf den alten Auflagern – Betonunterzüge - des Bestandes aufgesetzt wurden. In Verbindung mit den neuen Stahlträgern erbringen Hohlkastenelementdecken - als vorgefertigte Deckenelemente - die aussteifende Scheibe dieser Konstruktion. Diese Konstruktionsweise ermöglichte ein vollständiges Vorfertigen und schnelles Erneuern der Dachkonstruktion in Abschnitten.
Die Geometrie der Stahlträger wurde zusammen mit dem Tragwerksplaner hinsichtlich der optimalen statischen Wirksamkeit und einer reduzierten Trägerhöhe in der Mitte entwickelt. Die Gesamtlänge der Binder beträgt 35 m in der Projektion. Die Gesamthöhe am Scheitelpunkt beträgt 2,90 m. Die Gesamthöhe am äußersten Auflagerpunkt 200 mm.

Baudaten

Standort

Münchner Allee 16
83435 Bad Reichenhall

Bauherr

Stadt Bad Reichenhall

Bauzeit

Sommer 2010 bis Winter 2011/12

Grundstücksfläche

7.700 mm²

Nutzfläche

2.790 mm²

Sonstiges

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Planungsteam

Architektur

Claudia Schreiber
Architektur und
Stadtplanung GmbH

Landschaftsarchitektur

Wolfgang Niemeyer, Landschaftsarchitekt BDLA DWB

Tragwerksplanung

Köppel und Partner, Rosenheim

Gründungsplanung

Bernd Gebauer, Ingenieure GmbH

Energietechnik

Ingenieurbüro A. Graßmann GmbH

Elektroplanung

Ingenieurbüro Ponn, Bischofswiesen

Projektsteuerung

Hitzler Ingenieure, München

Grundriss EG
Grundriss OG (Tragwerk)
Schnitt
Grundriss EG
Schnitt A-A
Detailansicht
Grundriss EG
Schnitt A-A
Detailansicht
 
 
Sanierung und Neugestaltung Haus für Weiterbildung, Gde. Neubiberg

Energetische Sanierung der Außenfassade unter Berücksichtigung der bestehenden Architektur.

Projektbeschreibung

Energetische Modernisierung Haus für Weiterbildung aus dem Jahr 1980 Gemeinde Neubiberg – Sichtbeton mit Sichtmauerwerk und dazwischen gesetzten Fassadenelementen

Es wurden sämtliche Fassadenelemente ausgetauscht und mit neuen Holzaluminium Fensterelementen in einer dreifach Verglasung energetisch modernisiert. Die Sichtmauerwerksausfachungen wurden nicht verändert. Die Dächer wurden ebenfalls energetisch und technisch modernisiert. Im Inneren ist eine eine kontrollierte Lüftung mit integriert worden und ein hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage wurde durchgeführt.

Bereits im Bestand war eine Fussbodenheizung vorhanden, die nach wie vor funktionstüchtig erhalten werden konnte. Mit dem Austausch der Fassadenelemente wurde auch gestalterisch eine Neuinterpretation im Inneren vorgenommen.

Baudaten

Standort

Rathausplatz 8
85579 Neubiberg

Bauherr

Gemeinde Neubiberg

Nutzfläche

2337 m²

Planungsteam

Architektur

Claudia Schreiber Architektur und Stadtplanung GmbH

Tragwerksplanung

Sailer Stepan & Partner

Versorgungstechnik

Ingenieurbüro Strunz

Grundriss EG
Schnitt A-A
Detailansicht
Grundriss EG
Längsschnitt
Querschnitt
Grundriss EG
Längsschnitt
Querschnitt
 
 
Neubau Bootshaus, Tegernsee

Vorgelagert am Ufer liegt das mächtige Bootshaus, das im Inneren ein Schwimmdock aufnimmt.

Projektbeschreibung

Mit der Neueröffnung des Werftbetriebes Tegernsee der Bayerischen Seenschifffahrt GmbH ist neben dem Neubau einer Verwaltung mit Werkstätten ein zweiter Baustein, das Bootshaus, zur Aufnahme eines Schwimmdocks umgesetzt. Vom Ort Tegernsee kommend erreicht man zu Fuß die Dachflächen des Neubaus mit den Aussichtsplattformen. Hier verläuft ein öffentlicher Seeuferweg mit freiem Blick auf den See.
Der Neubau der Verwaltung mit Werkstätten ist mit seinen zwei Geschossen landschaftlich rücksichtsvoll und schonend in die vorhandene Hangsituation eingebunden. Vom See aus gesehen verschwindet der Neubau hinter den Bootshäusern.

Auch von hier erlebt man die grünen terrassierten Hänge. Der Neubau ist zweigeschossig ausgebildet. Es erscheint nur ein Geschoss aus dem Hang. Hier befindet sich die Verwaltung, erschlossen von einer offenen Aussentreppe. In der unteren Ebene sind die Lagerräume der Werkstätten, sowie Nebenräume und Technikräume angeordnet. Die beiden zum Hof vorgelagerten Baukörper sind erdgeschossig und nehmen die neuen Werkstätten auf.
Das Holztragwerk als nachwachsender Baustoff ist das prägende Element dieser Gebäude. Stützenträger und Deckenelemente aus Kertoplatten stellen die eigentliche Grundkonstruktion des Bauwerkes dar. In den natürlichen Hang zum See eingebunden. bilden Magerwiesen die Dachaufsichten.

Im Flurbereich des OG verläuft ein Lichtband mit Öffnungsflügel und belichtet den Innenbereich von oben mit natürlichem Licht.

Vorgelagert am Ufer liegt das mächtige Bootshaus, das im Inneren ein Schwimmdock aufnimmt.
Das neue Bootshaus verfolgt die vorgefertigte modulare Bauweise des Verwaltungs- und Werkstattgebäudes. Holzbinder wurden in Elementen angeliefert, vor Ort zusammengesetzt und ausgestellt. Holzwerksstoffplatten erfüllen die Aussteifung und die Winddichtigkeit (Schallschutz).

Holz als konstruktives Element und in der Bekleidung der
Aussenhaut- ist das prägende Element dieser Gebäude. Rahmen und Deckenelemente aus Kertoplatten bilden die Konstruktion.

Die Gestaltung des Bauwerks findet damit ihre wesentliche Grundlage in der Selbstverständlichkeit der naturbelassenen Holzkonstruktion. Neben der klaren Ordnung der Bauelemente tragen die Baustoffe in ihrer materialgerechten Verwendung.

Baudaten

Standort

Seestraße 70 A
83684 Tegernsee

Bauherr

Bayerische Seenschifffahrt GmbH

Planungsteam

Architektur

Claudia Schreiber Architektur und Stadtplanung GmbH
Mitarbeiter: Harald Andorfer, Susanne Feuerbacher,
Helmut Huber, Ralf Löw, Alexander Rietzler, Rubyana
Schamper

Landschaftsarchitektur

Wolfgang Niemeyer Landschaftsarchitekt BDLA

Tragwerksplanung

Sailer Stepan & Partner

Energietechnik

Ingenieurbüro Linsmeier

Elektroplanung

Elektroberatung Hackenberg

Bauphysik

PMI GmbH

Grundriss EG
Längsschnitt
Querschnitt
Grundriss EG
Grundriss OG
Schnitt 2-2
Grundriss EG
Grundriss OG
Schnitt 2-2
 
 
Neubau Werftgebäude mit Werkstätten, Tegernsee

Die Verwaltung ist landschaftlich rücksichtsvoll und schonend in die vorhandene Hangsituation eingefügt.

Projektbeschreibung

Mit der Neueröffnung des Werftbetriebes Tegernsee der Bayerischen Seenschifffahrt GmbH ist neben dem Neubau einer Verwaltung mit Werkstätten ein zweiter Baustein, das Bootshaus, zur Aufnahme eines Schwimmdocks umgesetzt. Vom Ort Tegernsee kommend erreicht man zu Fuß die Dachflächen des Neubaus mit den Aussichtsplattformen. Hier verläuft ein öffentlicher Seeuferweg mit freiem Blick auf den See.
Der Neubau der Verwaltung mit Werkstätten ist mit seinen zwei Geschossen landschaftlich rücksichtsvoll und schonend in die vorhandene Hangsituation eingebunden. Vom See aus gesehen verschwindet der Neubau hinter den Bootshäusern.

Auch von hier erlebt man die grünen terrassierten Hänge. Der Neubau ist zweigeschossig ausgebildet. Es erscheint nur ein Geschoss aus dem Hang. Hier befindet sich die Verwaltung, erschlossen von einer offenen Aussentreppe. In der unteren Ebene sind die Lagerräume der Werkstätten, sowie Nebenräume und Technikräume angeordnet. Die beiden zum Hof vorgelagerten Baukörper sind erdgeschossig und nehmen die neuen Werkstätten auf.
Das Holztragwerk als nachwachsender Baustoff ist das prägende Element dieser Gebäude. Stützenträger und Deckenelemente aus Kertoplatten stellen die eigentliche Grundkonstruktion des Bauwerkes dar. In den natürlichen Hang zum See eingebunden. bilden Magerwiesen die Dachaufsichten.

Im Flurbereich des OG verläuft ein Lichtband mit Öffnungsflügel und belichtet den Innenbereich von oben mit natürlichem Licht.

Vorgelagert am Ufer liegt das mächtige Bootshaus, das im Inneren ein Schwimmdock aufnimmt.
Das neue Bootshaus verfolgt die vorgefertigte modulare Bauweise des Verwaltungs- und Werkstattgebäudes. Holzbinder wurden in Elementen angeliefert, vor Ort zusammengesetzt und ausgestellt. Holzwerksstoffplatten erfüllen die Aussteifung und die Winddichtigkeit (Schallschutz).

Holz als konstruktives Element und in der Bekleidung der
Aussenhaut- ist das prägende Element dieser Gebäude. Rahmen und Deckenelemente aus Kertoplatten bilden die Konstruktion.

Die Gestaltung des Bauwerks findet damit ihre wesentliche Grundlage in der Selbstverständlichkeit der naturbelassenen Holzkonstruktion. Neben der klaren Ordnung der Bauelemente tragen die Baustoffe in ihrer materialgerechten Verwendung.

Baudaten

Standort

Seestraße 70 A
83684 Tegernsee

Bauherr

Bayerische Seenschifffahrt GmbH

Planungsteam

Architektur

Claudia Schreiber Architektur und Stadtplanung GmbH
Mitarbeiter: Harald Andorfer, Susanne Feuerbacher,
Helmut Huber, Ralf Löw, Alexander Rietzler, Rubyana
Schamper

Landschaftsarchitektur

Wolfgang Niemeyer Landschaftsarchitekt BDLA

Tragwerksplanung

Sailer Stepan & Partner

Energietechnik

Ingenieurbüro Linsmeier

Elektroplanung

Elektroberatung Hackenberg

Bauphysik

PMI GmbH

Grundriss EG
Grundriss OG
Schnitt 2-2
Grundriss Tragwerk
Schnitt
Detail Unterspannung
Grundriss Tragwerk
Schnitt
Detail Unterspannung
 
 
Sanierung Holztragwerk Pfarrzentrum und Kirche, Geretsried-Gartenberg

Eine Sanierung des Pfarrzentrums Geretsried-Gartenberg mit Ertüchtigung des Deckenholztragwerks der Kirche.

Projektbeschreibung

Inmitten einer kräftigen Wohnsiedlung am Johannisplatz liegt das Pfarrzentrum Gartenberg aus dem Jahr 1973. Ein großer, ruhig in sich geschlossener Baukörper beherbergt neben der Kirche das Pfarrzentrum. Mitten im Haus findet sich, über zwei Geschosse reichend, der von oben belichtete, quadratische Kirchenraum. Eine Holzkons-truktion aus paarweise angeordneten Brettschichtträgern überspannt kreuzweise im Abstand von 3,75 m alsTrägerrost den Kirchenraum. Bei voller Bemessungslast unter Eigengewicht und Schnee wurde nach über 30 Jahren 2005 eine Überbelastung ermittelt. Eine filigrane Stahl-unterspannung mit paarweiseangeordenten Zug- und Druckstäben wurde entwickelt. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Ausformung der Anschlusspunkte und die Reduzierung der Höhe der Unterspannung gelegt.

Baudaten

Standort

Johannisplatz 21
82538 Geretsried

Bauherr

Erzbischöfliches Ordinariat München

Bauzeit

Dezember 2007

Nutzfläche

500 m²

Planungsteam

Architektur

Claudia Schreiber Architektur und Stadtplanung GmbH
Mitarbeiter: Helmut Huber, Lutz Mahnkopf, Alexander Rietzler

Grundriss Tragwerk
Schnitt
Detail Unterspannung
Grundriss EG
Grundriss OG
Schnitt S3-S3
Grundriss EG
Grundriss OG
Schnitt S3-S3
 
 
Erweiterung Volksschule, Gemeinde Herrsching

Erweiterung der Christian-Morgenstern-Volksschule Herrsching mit einem zweigeschossigen Anbau für Ganztagsbetreuung mit Mensa.

Projektbeschreibung

Die Christian Morgenstern Volksschule Herrsching liegt mitten im Ort, umgeben von einem Wohngebiet. Die Identität der Schule ist stark geprägt durch den Charakter der bestehenden Architektur mit Sichtmauerwerk.Der Neubau wurde in dieser Tradition fortentwickelt.Eine filigrane Stahlbetonkonstruktion in Sichtbetonausführung mit verschiedenen Oberflächenstrukturen - glatte schlanke Stahlbetonstützen (16 cm Durchmesser ), neben sandgestrahlten und gestockten Bereichen bestimmen den Charakter. Geschickte Leitungsführungen über die zentralen Aussteifungskerne ermöglichten die Ausnutzung der vollen Raumhöhen. Konsequente Tageslichtführung in Kombination mit natürlichen Baumaterialien schafft auch in den inneren Aufenthaltszonen angenehme Nutzflächen mit hoher Qualität.

Der große zentrale Bereich der Mensa mit Cafeteria und Küche ist als offener Raum ausgeformt. Eine kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung erreicht abgesehen von den energetischen Aspekten insbesondere in diesem Bereich ein gutes und gesundes Raumklima.Die Fotovoltaikanlage auf den Dach liefert die Menge an Strom, die der Neubau erfordert. Neben der barrierefreien Ausbildung aller Bereiche des Neubaus wurde ein Aufzug integriert, der an das Haupttreppenhaus im Bestand anbindet und die weitere Ebenen im Bestand barrierfrei erschliessen kann.

Baudaten

Standort

Martinsweg 8
82211 Herrsching am Ammersee

Bauherr

Gemeinde Herrsching am Ammersee

Grundstücksfläche

12.407 m²

Nutzfläche

780 m²

Planungsteam

Architektur

Claudia Schreiber Architektur und Stadtplanung GmbH

Landschaftsarchitektur

Wolfgang Niemeyer Landschaftarchitekt BDLA

Tragwerksplanung

Ingenieurbüro Plecher

Energietechnik

Ingenieurbüro Linsmeier

Elektroplanung

Elektroberatung Hackenberg

Projektsteuerung

Ingenieurbüro Kindler

Bauphysik

Ingenieurbüro Waubke & Klessinger

Grundriss EG
Grundriss OG
Schnitt S3-S3
Grundriss EG
Grundriss OG
Schnitt C-C
Schnittansicht
Grundriss EG
Grundriss OG
Schnitt C-C
Schnittansicht
 
 
Sanierung, Um- und Anbau Grund- und Teilhauptschule, Gde. Neubiberg

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Projektbeschreibung

Mitten in Neubiberg am Rathausplatz fügt sich dieSchule in ein angrenzendes Wohngebiet ein. Die Gebäude gruppieren sich um einen gemeinsamen Schulhof. Über die Jahre hinweg ist die Schule immer gewachsen.
Die städtebaulichen Überlegungen zur Sanierung, Um- und Anbau der Volksschule Neubiberg legten Wert darauf, dass die Schule in ihrer Eigenart, bestehend aus einzelnen Baukörperabschitten mit eigener Architektursprache, erhalten bleibt, mit neuen Bauelementen ergänzt und in eine Einheit zusammengeführt wird und sich in die vorhandene Situation einbindet.
Der Höhenmaßstab wird durch den Altbau am Grünanger vorgegeben. Die anschließenden Bauteile nach Norden sind höhenmäßig terrassiert und ordnen sich immer unter das dominante Gebäude des Altbaus.

Baudaten

Standort

Rathausplatz 9
85579 Neubiberg

Bauherr

Gemeinde Neubiberg

Bauzeit

Juni 2004 - September 2005

Nutzfläche

ca. 5870 m²

Planungsteam

Architektur

Claudia Schreiber Architektur und Stadtplanung GmbH
Mitarbeiter: Harald Andorfer,Susanne Feuerbacher, Helmut Huber, Ralf Löw,Alexander Rietzler,Rubyana Schamper

Landschaftsarchitektur

Wolfgang Niemeyer Landschaftarchitekt BDLA

Grundriss EG
Grundriss OG
Schnitt C-C
Schnittansicht
Grundriss EG (Mittelbau)
Längsschnitt
Querschnitt
Grundriss EG (Mittelbau)
Längsschnitt
Querschnitt
 
 
Ausbau S-Bahnlinie mit Bahnhofsgebäude, Unterföhring

Ein zweigleisiger Ausbau der S-Bahnlinie S 8 in einem Tunnel mit Bahnhofsgebäude bei Unterföhring.

Projektbeschreibung

Das S-Bahngebäude besteht im Erdgeschoß aus einem zentralen Mittelgebäude und zwei Zugangsgebäuden, jeweils eines am südlichen und eines am nördlichen Ende des darunterliegenden Bahnsteigs. Diese drei Gebäude werden durch eine an den Längsseiten offene Überdachung verbunden.

Im Mittelgebäude befindet sich die Eingangshalle mit einem für Fahrrad- und Rollstuhl-Transport geeigneten Aufzug, einer Festtreppe und eine kombinierten Fest- und Fahrtreppe.

In der großen Halle gruppieren sich zwei Ladenflächen mit insgesamt 220 m² und zwei behindertengerechten WC's. In der Halle befinden sich auch Sitzgelegenheiten,Fahrplantafeln, Fahrscheinautomaten, Fahrkartenentwerter und Schliessfäche

In beiden Endgebäuden sind ebenfalls die Einrichtungen für Fahrpläne, Fahrkarten und Sitzgelegenheiten vorhanden. Dort liegt auch jeweils eine Festtreppe.

Das Bahnhofsgebäude besteht aus einer leichten, filigranen Stahlkonstruktion mit großen Oberlichtpyramiden aus Glas und einem Gründach.

Die großen Stützenabstände und das intensive Oberlicht vermitteln Transparenz, Helligkeit und Leichtigkeit. Das Erdgeschoß ist weitgehend offen, nur die drei Eingangsbereiche sind eingehaust. In der gleichen Regelmäßigkeit und Größe wie die Oberlichter liegen die Lichthoföffnungen in der Decke über dem Bahnsteiggeschoß. Auf diese Weise kann das Geschehen auf dem Bahnsteig vom Erdgeschoß aus in einer sehr direkten Verbindung betrachtet und erlebt werden.

Gleichzeitig erfährt das Bahnsteiggeschoß eine optimale Ausleuchtung mit Tageslicht und direkten Sichtbeziehungen zum Zenitlicht des Himmels. Diese Beziehungen sind auch bei den eingehausten Gebäudeteilen gegeben.

Die Stahlkonstruktion und die geschlossenen Trapezblechdecken sind silbergrau oberflächenbeschichtet, die Verglasung der Oberlichtpyramiden besteht aus VSG.
Leichte vorgehängte Sonnenschutzlamellen, beleben zusammen mit den auskragenden Vordächern das äußere Erscheinungsbild durch Licht und Schatten.

Baudaten

Standort

Bahnhofsplatz
85774 Unterföhring

Bauherr

Gemeinde Unterföhring

Bauzeit

Juli 2006

Nutzfläche

Nutzfl.EG+KG 3.270 m², Bahnst. 1.420 m²

Planungsteam

Architektur

Claudia Schreiber Architektur und Stadtplanung GmbH
Mitarbeiter: Dipl.Ing.(FH) Michael Feuerherdt, Dipl.Ing.(Univ.) Helmut Huber, Alexander Rietzler, Bauzeichner

Grundriss EG (Mittelbau)
Längsschnitt
Querschnitt
Grundriss KG
Grundriss EG
Grundriss OG
Querschnitt
Längsschnitt
Grundriss KG
Grundriss EG
Grundriss OG
Querschnitt
Längsschnitt
 
 
Um- und Anbau Einfamilienhaus, Ebenhausen/Zell

Haus Hoesch

Projektbeschreibung

Im Ortsteil Zell der Gemeinde Ebenhausen liegt das Einfamilienhaus aus den 50er Jahren, welches im Stil eines Tegernseer Landhauses erbaut wurde. Eine junge Familie mit 5 Kindern benötigte nach dem Kauf dieses Hauses mehr Platz. Es war aber der Wunsch geäußert, den Stil des Hauses nicht zu verändern und zu überlegen, wie durch einen Anbau eine Erweiterung geschaffen werden kann. Gleichzeitig sollten auch die energetischen Aspekte bei der Sanierung beachtet werden. Durch eine Verlängerung des Baukörpers mit einem neuen Kopf konnte ein großes Esszimmer, als auch drei weitere Räume im Obergeschoss neu geschaffen werden. Das bestehende Dach wurde verlängert, energetisch saniert und wieder neu eingedeckt. Nach Osten ist die bestehende vorgelagerte Terrasse im Untergeschoss durch die Hanglage geöffnet worden. Auch hier entstand eine kleine Wohneinheit. Die Terrasse selbst wurde erhalten und ein Wintergarten zum Typ des Hauses passend aufgesetzt. Damit konnten insgesamt ……m² Wohnfläche geschaffen werden. Das Haus ist so strukturiert, dass auch zu einem späteren Zeitpunkt das Souterrain als eigenständige Einliegerwohnung genutzt werden kann.

Baudaten

Standort

Zellerstraße 33
82067 Ebenhausen

Bauherr

Simone Michaela Hoesch

Bauzeit

2006 - 2007

Planungsteam

Architektur

Claudia Schreiber Architektur und Stadtplanung GmbH

Tragwerksplanung

Ingenieurbüro Albrecht + Brettfeld

Energietechnik

Ingenieurbüro Linsmeier

Elektroplanung

Ingenieurbüro EBH

Bauphysik

Ingenieurbüro Klessinger

Grundriss KG
Grundriss EG
Grundriss OG
Querschnitt
Längsschnitt
Grundriss EG
Grundriss 1. OG
Grundriss 2. OG
Schnitt
Grundriss EG
Grundriss 1. OG
Grundriss 2. OG
Schnitt
 
 
Um- und Anbau Landheim, Schondorf

Umbau und Anbau an das bestehende Wohngebäude Haus Elisabeth in Schondorf.

Projektbeschreibung

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Baudaten

Standort

Landheim 7
86938 Schondorf am Ammersee

Bauherr

Stiftung Landheim Schondorf

Bauzeit

Dezember 2005

Planungsteam

Architektur

Claudia Schreiber Architektur und Stadtplanung GmbH

Grundriss EG
Grundriss 1. OG
Grundriss 2. OG
Schnitt